Aldenrade wirft HSG aus dem Pokal

Im Duell der beiden ungeschlagenen Spitzenreiter ihrer jeweiligen Ligen setzten sich die Walsumer gegen die klassenhöheren Rumelner durch.

Der eine ungeschlagene Tabellenführer ist raus, der andere darf weiter um den Handball-Kreispokal mitspielen. In der dritten Runde setzte sich Bezirksliga-Spitzenreiter TV Aldenrade mit 23:20 (13:10) gegen sein Pendant aus der Landesliga, die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen, durch.

„Am Sonntag haben mich meine Jungs gebeten, das Pokalspiel abzusagen. Aber da wir unsere übliche Trainingszeit eh nicht hätten wahrnehmen können und nun einmal für den Pokal gemeldet haben, habe ich darauf bestanden, das Spiel durchzuziehen“, musste HSG-Trainer Peter Wiedemann damit leben, dass sein Team nur geringen Ehrgeiz zeigte. Dabei bot sich den Spielern, die sonst eher der zweiten Garde angehören, die Gelegenheit, sich zu bewähren. „Aber keiner hat sie wirklich genutzt und sich für weitere Einsätze aufgedrängt. Einzig Philipp Dickel, Andreas Hielscher und Hanno Tebart bis zu seiner Verletzung haben ansatzweise Normalform gezeigt. Vor allem der Angriff war mit 20 Treffern erschreckend schwach“, ärgerte sich der Rumelner Coach, der Stammtorwart Christian Gottschalk eine Pause gönnte, ein wenig über den fehlenden Einsatz.

Einzig beim Stand von 21:20 für Aldenrade zeigten die Gäste noch einmal ein kleines Aufbäumen in der Abwehr, vor allem nachdem Peter Wiedemann auf eine offenere Deckung umgestellt hatte. Der TVA präsentierte sich dagegen als guter Gegner und deutlich besseres Team, das den nötigen Kampf zeigte und somit am Ende als verdienter Sieger aus der Halle ging. Der HSG-Coach hofft nun auf einen Dämpfer zur richtigen Zeit: „Wir sollten kein Duell – auch nicht gegen vermeintlich schwache Gegner – auf die leichte Schulter nehmen.“

TVA: Strehl (6), Seesing (5), Prchala (4), Brock, Wolf (je 3), Kratky, Rasche.

HSG: Tebart (8/2), Hielscher (5), Dickel (4), Fischer, Schmidt, Weigt.

Quelle: www.derwesten.de